Kurpfuscher? Lobbyist? Gesundheitsminister!
Ohne Fachausbildung

J.Damm

Dr. Easy Peasy

Gesundheitsminister Jens Spahn im Bundestag. Wie er leibt und labert (Foto: Netz)

 

Von Gaby Röhr

Spahn massakriert die Masern

 

Unliebsamen Kritikern stopft GröKaz Merkel immer das Maul. Das war auch bei Jens Spahn easy peasy – kinderleicht. Die inkompetenteste Zahnlücke des Bundestags und Merkels ungeliebtester Widersacher, bekam sein Lästermaul mit dem Posten des Gesundheitsministers gestopft. Dabei gilt dieses ungeliebte Ministerium allgemein als Abstellgleis …

Schon Flinten-Uschi von der Leyen wehrte sich mit Zähnen und Klauen erfolgreich gegen dieses Amt.  Die gelernte Medizinerin macht lieber als Verteidigungsministerin der Bundeswehr den Garaus.  Kampfjets, U-Boote, Panzer, Gewehre ….Alles kaputt, nicht einsatzfähig.  Röschen verschleudert dafür nonchalant Michels hart erarbeitetes Steuergeld für Beraterhonorare in vielfacher Millionenhöhe.

Der politisch gute Ton gibt heutzutage vor,  dass für Ministerämter keinerlei fachspezifische Qualifikationen vonnöten sind.

Jens Spahn (38), der amtierende Gesundheitsminister, ist gelernter Banker und studierte sage und schreibe 14 (!) Jahre Politologie an der Fernuniversität Hagen. Immerhin mit Abschluss – nennt sich diplomierter Geschwätzwissenschaftler oder so. Medizinische Ausbildung? Null! Doch halt! Da war was! Wir erinnern uns. Schon als junger Bundestagsabgeordneter besserte Zahnlücken-Jens die eigene Privatschatulle gerne mit kleinen Nebengeschäften auf. Über ein geschicktes und kluges Geschäftskonstrukt verdiente er sich zum bereits üppig gefüllten Abgeordneten-Fleischtopf das leckere Sahnehäubchen hinzu. Mit Lobbyarbeit für – träräää, na was wohl ? – die Gesundheitsindustrie!

Spahn, Politas und Pharma

Die 2006 gegründete Lobbyfirma Politas, an der Spahn beteiligt war, beriet schwerpunktmäßig Kunden aus und vom Medizin- und Pharmasektor und warb mit ihren guten Kontakten (Spahn!) zum Bundestag. „Ganz gleich, ob es um eine Anhörung, ein Hintergrundgespräch oder um eine Plenardebatte geht. Wir sind für Sie dabei.“Dass Spahn seine Nebeneinkünfte nicht öffentlich machte, sondern diese erst durch einen FOCUS-Bericht bekannt wurden, macht das Ganze noch pikanter.  Ein einstiger (???) Pharma-Lobbyist Bundesgesundheitsminister! Ein Geschmäckle der besonders feinen Art… 

Doch ministeriales Abstellgleis hin oder her: Geschwätzwissenschaftler Spahn fummelt nun  – dank Mutti Merkel – im Gesundheitswesen rum. Seine Hauptfürsorge gilt dabei weniger der deutschen Gesundheit als seiner eigenen Eitelkeit und Karriere. Mit viel Geschwafel und inkompetenten Blabla versucht er dem Abstellgleis zu entkommen.  Zum Parteivorsitz reichte das nicht, Träume von Kanzlerschaft sind auch ausgeträumt,  die unselige Klappe hält er trotzdem nicht.

Bei Krebs rät Dr. Quatschkopf …

„Hartz IV bedeutet nicht Armut“. Er komme mit schlappen Hartz 400 € gut im Monat aus. Klar, sein geliebter Ehemann schleppt als BUNTE-Büroleiter Berlin jede Menge Kohle ins Haus.Und so verweigerte Hausfrau Jens denn auch den Beweis durch eigenes Vorleben zu erbringen, bis dato vehement. Brabbelte, das passe schließlich nicht in sein reales Berufsleben. Claro, Flaschensammeln geht bei Ministern eben anders, die leert man vorher selbst! Danach aber munterte er das Wahlvolk energisch auf:„Jeder kann seinen persönlichen Kampf gegen Krebs heute beginnen.

Wie? So: Nicht mehr rauchen, sich mehr bewegen, gesund ernähren und die Haut vor UV-Strahlung schützen (Sonnencreme)!#Weltkrebstag #Prävention“  Dr.Quatschkopf: Biste Krebspatient?  Biste selber schuld!  Danke, Herr „Gesundheits“minister!  Nächster Schritt dann – selber schuld – wir zahlen nicht? Oder was haben Ihro Gesundheitsgnaden noch so im Köpfchen?!

Medizin? Wir appen das schon …

„Es gibt gute Chancen, dass wir in zehn bis 20 Jahren den Krebs besiegt haben“.  Völliger Mumpitz!  Damit fantasiert Spahn auf dem Niveau eines Glaskugeldeuters. Das Üble, seeehr Üble daran….er weckt falsche Hoffnungen bei verzweifelten Betroffenen. Aber ein Ehrgeizling wie Spahn tut eben alles, um im Gespräch zu bleiben. Und er lässt sich nicht beirren. Medizin is just a game –  ein Kinderspiel.  „Das Ohr ist rot, dazu bestimmte Symptome, dann weiß jeder, der das ein paar Mal gesehen hat, dass das vermutlich eine Mittelohrentzündung ist. Ich selbst habe eine App auf dem Handy, die mit 20 oder 30 Fragen Diagnosen genauer trifft als viele Ärzte“. Alles klar, Herr „Doktor“ Spahn. Was braucht´s da noch ein  Medizinstudium, wir appen das schon.  Alles easy, Dr. Peasy …..

Aktuell hat Spahn die Masern für sich entdeckt. Er fordert Masern-Zwangs-Impfungen für Kita- und Schulkinder! Und wer sich nicht piksen lässt, muss dennoch fühlen… Geldstrafen bis 2500 Euro und ein Ausschluss vom Kita-Besuch drohen.

Spahn hat ein hehres Ziel. Er will die Masern „ausrotten“! So tönt es vollmundig vom erhabenen Ministersessel. Und dazu seien laut WHO Impfraten von mindestens 95 Prozent vonnöten. Aber wie bitte schön soll das in einem Land funktionieren, in dem die Grenzen nach wie vor sperrangelweit offen stehen und jeder, wirklich jeder ungeprüft, ungeimpft, ohne Papiere einfach heranspazieren kann?! Das Motto lautet doch seit 2015: Immer herein mit Euch“. Masernviren inclusive…..  „Ausrottung“ der Masern? Forget it!

In Deutschland impfen 97,1 Prozent

Was allerdings die überwiegende Mehrheit der Eltern in Deutschland angeht, die entscheidet sich bereits freiwillig für die Impfung:  2017 waren 97,1 Prozent der Kinder mindestens einmal und 92,8 Prozent zweimal gegen Masern geimpft. Damit liegt Deutschland sowohl weltweit als auch in Europa bereits ganz vorne. Uuund interessant – Staaten mit noch besseren Quoten haben gar keinen Impfzwang!!

So die Schweiz  «Mit der Strategie der Aufklärung und transparenten Information sind wir bisher gut gefahren», sagt Marc Witschi, Leiter der Sektion Impfempfehlungen und Bekämpfungsmassnahmen beim Schweizerischen Bundesamt für Gesundheit (BAG) «Ein Impfzwang ist daher auch nicht nötig.» „Eine wirksame Maßnahme sei es aber, ungeimpfte Kinder bis zu drei Wochen vom Unterricht im Kindergarten oder in der Schule auszuschließen, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, wenn ein Masernfall auftrete“.  Das ist nachvollziehbar und schlüssig. Die Schweiz wieder, Dein Nachbar, Freund und Helfer …

Kurpfuscher? Lobbyist? Gesundheitsminister!

Warum also fordert Spahn in Deutschland eine Zwangsmaßnahme? Zwangsmaßnahme  – das hat doch irgendwie den üblen Geruch des Totalitären, des alles mit Gewalt Reglementierens….. Und die Zwangsmaßnahme macht doch offensichtlich im Fall der Masern – auch gemessen an den vorliegenden Zahlen – wenig Sinn.  543 gemeldete Masernfälle in 2018 laut Robert-Koch-Institut bei 82 Millionen Einwohnern. Aaaber: Impfzwang läßt Kassen klingeln. Vor allem der Impfstoffhersteller. Ein Kurpfuscher, der da an Jens, den Pharmalobbyisten von einst, denkt …

Aber ist es nur das?  Eltern in Deutschland impfen Masern ja sowieso bereits freiwillig bis auf wenige Ausnahmen. Die wenigsten werden sich daher gegen die Masern-Zwangsmaßnahme zur Wehr setzen.  Gibt es also ganz andere Intentionen? Sollen sich die Menschen an Zwang gewöhnen und womöglich auf weitere Zwangsmaßnahmen und Zwangsgelder eingestimmt werden? Einmal Zwang – immer Zwang?

Der berühmteste Ischias der EU, Jean-Claude Juncker, sagte einst…“Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Schöne neue Welt …