04.05.2019
v J.Damm

Wer denkt an die Kohle-Kumpel?

 

Zu Universitäten streiten um Kohle-Geld, Magdeburger Volksstimme, vom 3. Mai:

240 Millionen Euro soll Sachsen-Anhalt für den wirtschaftlichen Umbau des Reviers in den nächsten 20 Jahren erhalten. Da würde es ja jeden Normalbürger in den Sinn kommen, bei dem derzeitigen Umweltwahn dieses Geld auch dafür einzusetzen. Zum Beispiel mit dem Kohle-Kumpel die Flächen zu renaturieren und aufzuforsten so das diese in Ihrer Heimat Lohn und Brot haben. Aber wie man nun lesen kann sind die heuchlerischen Intelligenzbestien schon da. Schlimmer als die Aasgeier.

#Jens Strackeljahn und #Cristian Tietje

Nun streiten die Rektoren der Uni und Hochschule aus Magdeburg und Halle. Sich um die Gelder. Mit welchem Recht? Im ganzen Artikel kamen die Kohlekumpel leider gar nicht vor. Was haben die Braunkohle Kumpel davon, ob ein Institut in der Region eingerichtet wird? Dürfen diese dort dann kostenfreie studieren? Gibt es für sie eine Arbeit als Hausmeister am Institut? Und nicht vergessen: ab dem Lebensalter 35 zählt man als Industriemüll. Da bekommt man für den deutschen Mindestlohn maximal eine zeitlich begrenzte Einstellung zum Beispiel als Fußbodenpfleger oder Fensterputzer. In der Gegend, wie auch in ganz Sachsen-Anhalt. In den betreffenden Gebieten konnten Industriebetriebe, nach der Wende bisher leider aus bekannten Gründen nicht angesiedelt werden. Wann werden die Probleme des Kohleausstiegs auch für die Kohlekumpel geregelt? Sind diese überhaupt im Fokus der Politik. Beim Herrn #Haseloff und der Landesregierung von #Sachsen-Anhalt? Ich hoffe die Kohlekumpel wählen entsprechend dem Verursacherprinzip!