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Utes Morgenmagazin, 17.11.: Sieben Millionen Euro Steuerzahlergeld für Moscheen

VON UTE FUGMANN

 AM 

Berlin. Am Freitag erklärte Bundesinnenminister Horst Dreh- ähm Seehofer von der CSU den Startschuss des Förderprogramms „Moscheen für Integration“ mit sieben Millionen Euro. Seiner Ansicht nach werde damit ein wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt geleistet. Klar. Entscheidend sei, dass der mit der Islam-Konferenz wiederbelebte Dialog mit den Muslimen konkrete Ergebnisse bringt. Garantiert! Die deutschen Weihnachts- ähm Wintermärkte gleichen Festungen. Abrechnung folgt. Witz mit „S“?

Einer islamischen Rückkehrerin wurde dieser Dialog verwehrt. Beamte des hessischen Landeskriminalamts haben die aus der Türkei abgeschobene Deutsche Nasim A. am Flughafen Frankfurt am Main festgenommen. Der Frau werde unter anderem die Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ vorgeworfen. Hmm. Versteh ich nicht. Erdogan hat doch schon gesagt, dass es solche Schwestern und Brüder sind. Missverständnisse?

Solche Verständnisse schließt der arabische Radiosender Radio Arabica in Berlin aus. Redaktionell seien Beiträge über das Leben in der Hauptstadt, Kultur, Nachrichten, Comedy und Sport vorgesehen. Polizeiberichte fallen vermutlich unter Comedy. Wie die Deutsche Welle berichtet, gibt es in der einstigen deutschen Stadt 130.000 arabischstämmige Menschen aus mehr als zwanzig Ländern. Wie viele deutschsprachige Länder gibt es eigentlich? Offiziell nur drei. Wenn’s so weiter geht, vielleicht mit Ungarn vier. Egal.

Deutschland stemmt als größter Nettozahler der Europäischen Union mehr als ein Fünftel des EU-Etats bei. Egal, wie viel Geld ausgegeben werden wird.

Den Grünen ist Geld auch egal. Die geistigen Tiefflieger Annalena Baerbock und Robert Habeck wurden mit 97,1 und 90,4 Prozent wieder für zwei Jahre zur Doppelspitze der Partei gewählt. Beide betonten den Anspruch, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Habeck warb im Wahlkampf für eine mutige Politik. Mut werden wir brauchen, um diesen Wahnwitz zu überstehen!

 

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Im Londoner Stadtteil Camden hat man den Mut oder besser gesagt, den Wahn, gegen Tabus anzugehen. Mit Hilfe einer Internet-Initiave wurde das erste Vagina-Museum mit 60.000 Euro finanziert. Gründerin Florence Schechter will die Schau vor allem als entspannte Aufklärung und einen Kampf gegen Tabus verstanden wissen. Hmm. Naja.