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Linksextremisten sorgen für 19 teilweise schwer verletzte Polizisten in Berlin

In den deutschen Medien wird derzeit fast ausschließlich über Rechtsterrorismus geredet. Die Gefahr von links wird komplett ausgeblendet, dabei ist diese so präsent wie seit langem nicht mehr. Das zeigen auch die Ereignisse, die sich am Wochenende in Berlin abspielten.

Mehr als 1.000 gewaltbereite Linksextremisten waren am Sonnabend aus den Ortsteilen Kreuzberg und Neukölln nach Friedrichshain gezogen, um für die Erhaltung von Wohnprojekten wie in der Rigaer Straße zu demonstrieren, die freilich schon lange zu Brennpunkten schwerster politisch motivierter Gewalt geworden sind.

Am Rande der Demonstrationsroute zündeten die Demonstranten Müllcontainer und Autoreifen an. Dann eskalierte die Situation weiter: Polizisten wurden mit einem Feuerlöscher angegriffen und von dem Dach eines Hauses aus mit Steinen beworfen.

Wie nun bekannt wurde, waren am Ende des Tages 19 verletzte Polizisten zu beklagen, drei von ihnen schwer. Die Reaktion des Staates bestand in der Festnahme eines (!) Flaschenwerfers. Die sogenannte Deeskalationspolitik des rot-rot-grünen Senats hat sich einmal mehr als eine Politik des totalen Desinteresses gegenüber der politisch motivierten Gewalt von links erwiesen.

Verlogene Distanzierungen 

Nach der Randale gab es zwar wieder die üblichen Distanzierungsfloskeln, so verurteilte der Berliner SPD-Innensenator Andreas Geisel die Ausschreitungen „aufs Schärfste“. Glaubwürdig sind solche Beteuerungen natürlich nicht, denn in Berlin bestehen de facto schon seit Jahrzehnten rechtsfreie Räume und No-Go-Areas, die von gewaltbereiten Linksextremisten beherrscht werden.

Die Verharmlosung fängt schon bei der Wortwahl der Medien an, denn auch die Täter des vergangenen Wochenendes wurden einmal mehr in vielen Berichten als „Aktivisten“ bezeichnet.

Absurd ist natürlich auch, dass fast parallel zu den Krawallen in Berlin der Dresdner Stadtrat allen Ernstes einen „Nazinotstand“ ausgerufen hat, obwohl es am Rande einer Pegida-Demonstration noch kein einziges Mal zu irgendwelchen Übergriffen gekommen ist. Oder man stelle sich vor, 1.000 Rechtsextremisten wären unter ähnlichen Gesichtspunkten durch die Berliner Innenstadt gezogen – dann hätte es im Anschluss an die Tagesschau sicherlich einen Brennpunkt gegeben.

Die falsche und brandgefährliche Toleranz gegenüber linker Gewalt wird auch nach den Ereignissen dieses Wochenendes anhalten – und dafür sorgen, dass sich die „Berliner Verhältnisse“ demnächst unter Umständen auch in anderen deutschen Städten breit machen können.