Ja man würde sich in der deutschen Politik viel Ärger ersparen
wenn man folgend Regeln beachten würde!

Keine politischen Ämter für Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung (nur Studium zählt nicht).
Beispiel

J.Damm

Heil, SPD!

Christoph Gröner, Sina Trinkwalder, Hubertus Heil,  Graf Lambsdorff, Oskar Lafontaine, Frank Plasberg (v.l.) BILD: Wenn der Paketbote beim Arbeitsminister klingelt (Foto: ARD)

Von PETER BARTELS

Der Kevin is’n fein Kehr, abba …

 

Auch wieder durch „Hart aber lehr“ gequält? Vergeßt das nächste Mal die ARD-Glotze, geht ins Bett. Oder zum alten (!!) Inspector Barnaby. zdf-neo? Ja furchtbar. Aber Montag Abend sind sie eben „Barnaby“. Wiederholung hin oder her. Ausserdem: „Morgen“ scheint wieder die Sonne. Oder es schneit. Oder es regnet. Oder wieder nicht … Jedenfalls fällt uns auch morgen nicht der Himmel auf den Kopf. Das Wichtigste: Nach Plasberg kommt Nyary. Das ist eh schöner als Fernsehen …

Also Nyary!! Das Beste, wie es sich gehört, zuerst:

Lirum Larum Löffelstiel, nur schlau reden bringt nicht viel“.

Oder das: „Kampfrhetorische Stereotypen und spätsozialistische Kopfmüllentsorgung bis zum Klassenkrampf. Dazu hochmotivierte Problemlösersprüche als Durchhalteparolen für Mindestbelohnte und Trostpflaster für die vielen Stecknadelsucher auf dem Wohnungsmarkt“

Ja, Meister Yoda, pardon: Josef Nyary, natürlich: Das war wirklich ein Talk für Idioten. Und unsereiner war dabei. Jupp für den Flaschenpfand. Unsereiner für Deutschland. Thema: „Arm durch Arbeit, reich durch Immobilien: Keine Chance auf sozialen Aufstieg?“ Nyary für BILD: „Die Paradethemen im deutschen Linkspopulismus … Mindestlohn, Mietpreisbremse und Enteignung …  Frank Plasberg (61) bosselte daraus ein typisches ARD-Talksammelsurium.“

Die üblichen Ritter der Schwafelrunde …

Hubertus Heil (46). Der demnächst aus Hemd und Hose platzende SPD-Arbeitsminister, lutschte die olle Kamelle von der „Respektrente“ mit dem neuem Bonschenpapier ohne „Bedarfsprüfung“ …

OskarLafontaine (75), der ehemalige SPD-Kraftmeier, von der LINKEN zum Knitterknochen gehungert, sogar in die saarländische AltersVermannung abgeschoben; zum Glück stöckelte seine junge Sarah hinterher. West-Ost-Oskar erinnerte eitel, wie alle Greise, dem abwesenden Juso-Hobbit Kevin daran, dass er himself schon vor elf Jahren mit „Enteignung“ großer Familienunternehmen auf die Schnauze gefallen war.

Alexander Graf Lambsdorff (52), der typischste aller FDP-Bürger-Bürster, bluffte natürlich wieder mit voller Wucht ins Wattebäuschen, gegen „zu hohe steuerliche Belastung, Bürokratismus, Überregulierung und Verteuerung der Arbeit“.

Sina Trinkwalder (41), tiefschwarz lackierte „ökosoziale Textil-„Fabrikantin“, ließ sich für ihre Rucksäcke aus Stoffresten tätscheln, löste Wolkenbrüche von zustimmenden Tränen aus, weil sie (natürlich mit staatlicher/also Eurer Hilfe) ein paar davon mit „nützlichen“ Inhalt an Obdachlose verschenkt. Es muß also nicht immer Gänsebraten mit Rotkohl sein, Frank Zander … 

Und Christoph Gröner (51), der einzige Mann in der Runde, der wie ein Mann aussah. Und auch redete, wie Feuer, Pfeife, Stanwell. Nyary: „Der Berliner Bau- und Immobilienunternehmer ist der Lieblingswatschenmann der deutschen Kapitalismuskritik.“ Gröner legte trotzdem  los: „Immer mehr Zuzug in die Städte, immer mehr Einwohner, immer mehr Kinder, und „die Alten wollen nicht sterben.“ Und: „Wir haben genug Wohnraum in Deutschland, nur eben nicht so verteilt, wie es viele Bürger möchten.“

Die lieben Sozis und das Geld …

Natürlich knirschte Sozi Heil, der berufslose, frühere Fern-Uni-Student (natürlich Soziologie) sofort Selbstkritik:  „Wir haben den sozialen Wohnungsbau zu früh aufgegeben“. Und natürlich meint er damit die SPD-Genossen von der SAGA in HH, der GSW in Berlin. Allein hier verschleuderten seine Genossen Wohnungen für 400 Mio Euro, die heute 1,7 Mio kosten. Das will der dicke Hubertus Heil  jetzt aber durch fünf Milliarden für den sozialen Wohnungsbau ändern: „Ich will, dass auch der Polizist und die Krankenschwester in der Innenstadt wohnen können!“

Har! Har! Da lacht nicht nur der Juso-Grottenolm, der noch Sonntag beim ARD-Ännchen weiter „Enteignung“ für BMW forderte. Was der dicke Hubsi bei Plasberg fast, nur fast auf Ruhrpott kommentierte: „Ich finde den Kevin Kühnert einen klugen Kerl, aber das ist nicht die Position der SPD. Enteignung macht im Wohnungsbau gar keinen Sinn!“

Der Zuschauer gähnte, unsereiner opferte dem Penaten-Hausgott ein paar Tropfen via Prostata, Nyary hielt die Stellung. „Planwirtschaft gegen Marktwirtschaft? Der FDP-Graf warnt, wegen der Kühnert-Sprüche würden private Investoren kalte Füße bekommen und wegbleiben.“

Heil! Hubertus bläst in die Schalmeie

„Spiegelfechterei! Scheindebatte!“ Doch sogar  Baulöwe Gröner „haut in die Kühnert-Kerbe“ (Nyary): „Investoren aus dem Ausland überlegen schon, ihr Geld woanders anzulegen!“ Da der dicke Hubertus selbst mal Juso-Chef war, beginnt er den heutigen Juso-Zwerg endgültig zum Zwergenweitwurf zu verzwergen. Was natürlich  ARD-Oberlehrer Plasberg zur Aufsatz-Bestnote ermutigt: „Herr Heil ist mit der Feuerpatsche unterwegs!“

Lafontaine, der alte Holzmichel: „Die Mieten verdreifacht … kein „hohles Geschwätz mehr … Rekommunalisierung –  alles zurück zum Staatsbesitz.“ … „Dann feuert er das Sturmgeschütz des Sozialismus ab (Nyary): „26 Menschen besitzen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung! Das ist irre!“ Und fängt sich prompt eine Klatsche des Baulöwen ein: „Ich habe keinen Cent auf dem Konto, weil ich immer gleich alles re-investiere“.

Was kümmerts die Eiche, wenn der Pinscher pinkelt …

Wieder hält sich ARD-Oberlehrer Plasberg für Thomas Gottschalk: „Wollen Sie ein Honorar für diesen Auftritt hier?“ Gröner: Das habe ich längst ‚Loving Hearts‘ gespendet … ist das sooo lächerlich? Hubertus Heil mäkelt dankbar weiter, als Lafontaine lang und breit über die BMW-Eigentümer herzieht. Der Minister rempelt sowohl Lafo als auch den Trafo-Talker an: „Das ist ja eine Lafontaine-Show hier!“ … Was kümmert’s die alte Sozi-Eiche, wenn der Pinscher pinkelt; Lafontaine laberte lässig weiter „Viele glauben ja immer noch, die Kaiser und die Könige hätte die Schlösser gebaut … die haben aber nicht die Steine geschleppt!“

Immerhin, selbst Heil näselt sich gönnerhaft zu einem verqueren Kapitalisten-Lob:   „BWM habe einen „starken Betriebsrat“ und einen „hohen Organisationsgrad der IG Metall“… Wilhelm Busch, der leere Schlauch und die Ähren … Sozis werden nie die Welt begreifen …

2 plus 500 durch 2

Die soziale „Unternehmerin“ Trinkwalder beweist, warum nicht: „Zwei plus vier sind sechs, durch zwei sind drei, aber zwei plus fünfhundert durch zwei sind deutlich mehr, aber wer zwei Euro verdient, hat auch nicht mehr.“ Gut, dass Nyary offenbar auch ein alter Klippschüler ist. Sein Kommentar deckt sich mit unsereinem: „Aha!“

Lafontaine wird nervig, wie viele alte Männer: „Nehmen Sie doch nicht immer diesen alten Geist des Kommunismus! Sie verschrecken die Investoren!“ FDP- Graf Lambsdorff ist noch nicht ganz so alt, sieht aber so alt aus, klingt auch so alt: „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein habe 1974 seinen Mitarbeitern 50,5 Prozent des Unternehmens geschenkt, weil die es ja mit aufgebaut hätten.“ Der LINKE Lafontaine stichelt: „Und warum verstehen Sie das nicht?“

Mein Vater war beim „Spiegel“

Da strahlt der FDP-Eunuche: „Das verstehe ich sehr gut … Mein Vater hat damals für den ‚Spiegel‘ gearbeitet!“  Hagen Graf Lambsdorff war da (1968/1974) Ressortleiter Militärpolitik. Und Papas Bundestags-Bruder (der mit der Silberkrücke) hatte sogar ein Bein fürs Vaterland verloren …

Oberlehrer Plasberg wollte natürlich noch unbedingt den Paketzustelldienst der neuen Sklavenhändler Hermes, DHL und UPS von der Redaktions-Agenda abhaken. Heil bräselte: „Wir brauchen keine neuen Sozialdebatten!“ Und preiste dann doch  sich und die SPD: mit der „geplanten“ (!!) „Nachunternehmerhaftung“ im Paketzustelldienst: „Wenn Subunternehmer sich um Sozialbeiträge drücken, müssen  die Hauptauftragnehmer blechen.“

Dann menschelte er: „Ich musste mal Homeoffice machen. Meine Tochter war krank. Jede Stunde hat es geklingelt, war da ein Paketbote … Pakete für die Nachbarn … Zettel im Briefkasten…“ Plasberg witzelte wieder: „Willkommen im Alltag!“ Seufz, Gottschalk hat nie vor der Pointe gelacht … Minister Heil: „Da stand PAKET ABGEGEBEN … Und wo NAME stand, hatte jemand eingetragen: KEINE WERBUNG.“ Der SPD-Minister: „Da wird offensichtlich jemand aus Mittel- und Osteuropa ausgebeutet.“

Wenn der Dicke glaubt, dass er mit Paketzustellern, die Amazon plötzlich teurer machen, auch nur 1000 von den Millionen Sozis, die zur AfD flüchteten, zurückholen kann, lebt auch er in Bullerbü ,,,